Das explosive Wachstum der Teilnehmerzahlen bei der World Series of Poker in den letzten Jahren sind vor allem auf die Möglichkeit der Online-Qualifikationen zurückzuführen. Nahezu jeder Pokerraum wie zb Titan Poker hat Qualifikationsturniere für die WSOP-Bewerbe im Programm, vor allem für das Main Event.
Der Online Poker Boom hat die WSOP für jeden Spieler auf dem Globus geöffnet. Die Online Pokerräume organisieren dabei ihre WSOP-Satellitenturniere in mehrere Qualifikationsstufen. So kann man schon mit wenigen Dollar an der niedrigsten Qualifikation teilnehmen. Investiert der Spieler einen höheren Turniereinsatz, steigt er dementsprechend in einer höheren Stufe ein. Zählt man zu den Gewinnern, erhält man den Turniereintritt für die nächsthöhere Qualifikationsstufe, bis schließlich das Turnier erreicht wird, bei dem der WSOP-Eintritt inklusive Extrageld für die Reisespesen als Preise an die Turniersieger verteilt werden.
Online Qualifikation und WSOP ist besonders mit einem Namen verbunden. Viele bezeichnen es die Geburtsstunde des Pokerbooms, als ein gewisser Chris Moneymaker im Jahre 2003 den WSOP Hauptbewerb gewonnen hat. Dieser Spieler hat zuvor noch nie ein echtes Live-Turnier gespielt. Er war Hobbyspieler, der nur online gespielt hat. Er startete mit ein paar Dollar und gewann sich durch die Qualifikationsturniere durch, bis er das WSOP-Ticket erhielt. Bei diesem Turnier machte er sich unsterblich, er ließ alle Pokerprofis hinter sich und wurde sensationell WSOP-Sieger.
Dieser Triumph leitete einen nie dagewesenen Hype aus. Ein Hobbyspieler, der aus wenigen Dollar Einsatz über Nacht zum Millionär wird ist natürlich die beste Werbung für Online Poker. Die Spielerzahlen explodierten weltweit, der Mythos Chris Moneymaker bescherte der Online Poker Industrie Milliardenumsätze, denn nun war eines gewiss: jeder Hobbyspieler kann gewinnen. Die WSOP blieb aber auch nach diesem denkwürdigen Ereignis das meistbeachtete Turnier, wo sich die Creme de la Creme der Pokerwelt trifft.
